Weiterhin ein kurzer Draht

Sdruzení Ackermann-Gemeinde_ 20 Jahre

Herzlichen Glückwunsch an Sdružení Ackermann-Gemeinde! Am 9. Februar wurde mit einem Festakt und einem Gottesdienst im Kloster Břevnov das 20-jährige Bestehen der tschechischen Schwesterorganisation der Ackermann-Gemeinde gefeiert. Mit beiden Organisationen haben wir gute Kontakte, denn sie stehen auf einem christlichen Wertefundament und engagieren sich beide in der deutsch-tschechischen Verständigungsarbeit. Hinzukommt, dass das Büro des Sdružení im Emmauskloster genau gegenüber unserer Kirche liegt und P. Martin Leitgöb die letzten Jahre auch der Geistliche Beirat dieses Verbandes war. So gab es immer wieder gemeinsame Initiativen und Veranstaltungen. Ein Fixpunkt war z.B. immer der Info-Stand des Sdružení bei der Nacht der Kirchen in unserer Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk am Felsen. Auch wenn P. Leitgöb aufgrund seiner anderen Aufgaben das Amt als Geistlicher Beirat zurückgelegt hat, werden wir dennoch weiterhin den „kurzen Draht“ zu unseren Partnern von der Ackermann-Gemeinde bewahren. Oben am Foto gleich mehrere Bekannte: die Geschäftsführerin des Sdružení Ackermann-Gemeinde, Eva Engelhardt (2.v.l.), unser Gemeindemitglied Martin Kastler, er ist zugleich Bundesvorsitzender der deutschen Ackermann-Gemeinde (3.v.l.), Msgr. Anton Otte (4.v.l.), der Vorsitzende des Sdružení, Kulturminister a.D. Daniel Hermann (6.v.l.), neben ihm Botschafter Christoph Israng und rechts der Görlitzer Bischof Wolgang Ipolt, der dem Festgottesdienst vorstand.

Von Monsignores eingerahmt

Mit Olbrich und Otte_2019

Jedes Jahr im Januar besucht der Bundesvorstand der Ackermann-Gemeinde die Moldaumetropole, um verschiedenen Partnerorganisationen zu begegnen. Dabei steht ein Besuch unseres Sonntagsgottesdienstes immer fix am Programm – so gehört es sich auch für eine christliche Vereinigung. Die armen Vorstandsmitglieder! Sie erwischen mit ihrem Januartermin unsere Kirche immer bei arktischen Temperaturen, doch sie sind wie unsere vielen anderen Gottesdienstteilnehmer tapfer und von der Überzeugung getragen, dass die wahre Wärme von innen kommt. Mit zum Vorstand der Ackermann-Gemeinde gehören Msgr. Dieter Olbrich und Msgr. Anton Otte. So kam es wieder einmal zu der nicht alltäglichen Situation, dass ein einfacher Ordensgeistlicher von zwei höheren kirchlichen Würdenträgern eingerahmt den Gottesdienst feierte. Sie haben es ertragen – und er auch! Am Bild links: unser Ministrant Otto, der für ein Jahr lang zum Tschechisch-Lernen in Prag weilt und seit September fast keinen Sonntagsgottesdienst ausgelassen hat. Großes Lob!

Ein Priester hält Rückblick

Buchpräsentation Otte

Am 18.01. wurde auf dem Prager Vyšehrad ein auch im Zusammenhang mit unserer Gemeinde interessantes Buch präsentiert: Josef Beránek(am Bild links)/Anton Otte, Vzdálená Evropa? Entferntes Europa (Vyšehrad-Verlag). Darin wird das Leben und Wirken eines der früheren Seelsorger unserer Gemeinde, Msgr. Anton Otte, vorgestellt – ein längst fälliges und von vielen seit langem angeregtes Werk. Dass das Buch in Interviewform abgefasst ist, hat es dem Protagonisten wohl etwas leichter gemacht, sowohl den großen Bogen als auch Details seines Lebens nachzuerzählen. Interessante Einblicke erhält der Leser sowohl in die aufgrund der damaligen politischen Gemengelage stellenweise dramatische Kindheit und Jugendzeit ebenso wie  über den Weg zum Priesterberuf und die verschiedenen Stationen des seelsorglichen Dienstes. Breit wird das Wirken Ottes für die Ackermann-Gemeinde und die deutsch-tschechische Versöhnung dargestellt, und immer wieder ist dem Titel gemäß von den Sorgen und Hoffnungen bezüglich des heutigen Europa die Rede. Herzlichen Dank, lieber Anton Otte, dass Du Deine reichen Erfahrungen auf diese Art mit uns teilst!

P. Leitgöb ist Provinzvikar

Leitgöb_Hipp_2019

Mit der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen ist unsere Gemeinde insofern verbunden, als unser Seelsorger P. Leitgöb dieser Gemeinschaft entstammt. Genaugenommen gehört er der Redemptoristenprovinz Wien-München an, die im süddeutschen und österreichischen Raum knapp unter hundert Mitglieder und neun Niederlassungen hat. Jedes Jahr tritt in dieser Ordensprovinz das sog. Provinzkapitel zusammen. Es berät und entscheidet über die Grundlinien des Lebens und Arbeitens der Gemeinschaft. Alle vier Jahre wird von diesem Gremium auch die Leitung der Ordensprovinz gewählt. Dies geschah zuletzt zwischen dem 15. und dem 17. Januar in Cham in der Oberpfalz. An der Spitze steht der Provinzial, dann gibt es den sog. Provinzvikar als seinen Stellvertreter und drei weitere Provinzräte. Im Zuge der Wahlen wurde nun P. Martin Leitgöb zum Stellvertreter des Provinzials gewählt und anschließend vom römischen Generaloberen der Ordensgemeinschaft per Dekret bestätigt. Das Bild oben zeigt ihn zusammen mit dem ebenfalls neu gewählten Provinzial, P. Edmund Hipp.

Der große Sternsinger-Samstag

Sternsinger_2019_02

Nach dem Empfang auf der Österreichischen und der Deutschen Botschaft am 10.01. (siehe Beitrag unten) tourten unsere Sternsinger zwei Tage später durch Prag. Wie jedes Jahr war es großartig, lustig, aber auch anstrengend. Von 9.00 Uhr vormittags bis 18.00 Uhr besuchten wir insgesamt vierzehn Häuser und Wohnungen. Mit zwei Kamelen …. ähhh, Autos (danke den Chauffeuren!)  …. wurden die Majestäten in alle Gegenden Prags und sogar außerhalb Prags gebracht – überallhin, wo eben jemand zu besuchen war. Danke auch allen, die uns so freundlich empfangen und so großzügig gespendet haben! Ein Fixpunkt ist bei unserer Sternsingeraktion immer der Besuch des Klosters am Weißen Berg. Dort lebt ja eine deutsch-tschechische Gemeinschaft von Benediktinerinnen. Sie freuen sich immer sehr, wenn die Sternsinger ihr Lied singen und ihr langes Gedicht aufsagen. Auch der Empfangsort im Kloster ist ein ganz besonderer, nämlich eine der Kapellen im Ambitus mit einer großen Panoramakrippe (siehe Bild). Traditioneller Weise wurde unsere Sternsingeraktion dann am Fest der Taufe des Herrn bei unserem Gemeindegottesdienst abgeschlossen. Das Gesamtergebnis von 45.700 tschechischen Kronen wird der Aktion www.trikralovasbirka.cz zur Verfügung gestellt.

Sternsinger auf den Botschaften

Sternsinger_2019_01

Neben den allerjüngsten königlichen Hoheiten aus dem Kindergarten der KidsCompany (siehe Beitrag unten) sind in unserer Pfarrei an mehreren Tagen Sternsinger im Schulalter unterwegs. Allesamt stammen sie aus engagierten Familien unserer Pfarrei. Ein Fixpunkt ist dabei immer der Besuch der Österreichischen und der Deutschen Botschaft. Wir freuten uns, dass auch dieses Jahr wieder die beiden Botschafter Alexander Grubmayr (Österreich) und Christoph Israng (Deutschland) die Majestäten persönlich empfingen und dass an beiden Botschaften jeweils fast der ganze Mitarbeiterstab versammelt war. Spürbar war auch, dass dieser Termin in beiden Häusern nicht einfach zur Routine gehört, sondern wirklich geschätzt wird und Freude auslöst. Herzlichen Dank also für den so wertschätzenden Empfang. Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder! (Bild: Sternsinger im Sitzungssaal der Österreichischen Botschaft)

Allerjüngste königliche Hoheiten

Sternsingerkids_2019_01

Jedes Jahr nach dem Ende der Weihnachtsferien geht es in unserer Pfarrei putzmunter zu. Es sind die Sternsinger, die sich in Bewegung setzen und viel in Bewegung bringen. Seit mehreren Jahren starten zuallererst die allerjüngsten königlichen Hoheiten, nämlich Kinder aus dem deutsch-tschechischen Kindergarten KidsCompany, mit dem wir auch sonst gut zusammenarbeiten. Mit dieser Sternsingergruppen besuchten wir auch diesmal wieder einen langen Vormittag über verschiedene Institutionen und Firmen im Prager Stadtzentrum. Überall wurden wir ganz liebenswürdig aufgenommen. Überall sangen die Kinder das volkstümliche tschechische Sternsingerlied “ My tři králové jdeme k vám …“ und sagten ein Gedicht in deutscher Sprache auf. Natürlich durfte dann auch nicht der Anschrieb des Segens fehlen: C+M+B. Das heißt: Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus. (Das Foto zu diesem Beitrag stammt von unserem Besuch auf der Repräsentanz des Freistaates Bayern.)

Der Nikolaus war da

Nikolaus_2018

Die Deutsche Schule Prag stand am 6. Dezember im Zeichen von Sankt Nikolaus. Der heilige Bischof – mit Kleidern aus St. Johannes Nepomuk bestens ausgestattet – besuchte zunächst die Grundschulklassen und dann den Kindergarten. Überall wurde er mit hervorragend einstudierten Liedern und Gedichten festlich empfangen. Er dankte es den Kindern mit Geschenken und unterließ es gänzlich zu tadeln. In der Gymnasialstufe, konkret in der 5. Klasse, wurde der Nikolaustag zum Anlass genommen, die Schülerinnen und Schüler in die Liturgie der katholischen Kirche einzuführen: Was haben ein Priester oder ein Bischof an, wenn sie die Messe feiern? Welche liturgischen Farben gibt es in der Kirche, und warum sollte der hl. Nikolaus bevorzugt rot tragen? Was unterscheidet einen Diakon von einem Priester und diesen wiederum von einem Bischof, und warum ist eigentlich das Papstamt keine eigene Weihestufe? So etwas nennt man „Lernen am Modell“!

Miteinander in den Advent

Adventsnachmittag

Am Samstag vor dem Ersten Advent wurden unsere Kirche und der Garten davor zu einer Stätte der Begegnung. Gemeinsam mit unserer evangelischen Schwestergemeinde stimmten wir uns mit Glühwein, Lebkuchen, Bratwürsten und gebackenen Waffeln in die Vorbereitungszeit auf Weihnachten ein. Das Adventskonzert, gestaltet vom Internationalen Frauenchor Viva Voce sowie Martin Kastler an der Orgel und Hans Kistler am Saxophon, begeisterte uns alle. Im Mittelpunkt stand aber das Miteinander, also sich etwas Zeit nehmen, sich mit anderen auszutauschen – einfach dem Alltag zu entfliehen und ein paar schöne Stunden zu verbringen. Viele sind unserer Einladung gefolgt! Besonders idyllisch war, das noch in der Nacht zuvor Schnee gefallen war! Das nennt man himmlische Regie. Eine solche Veranstaltung wäre aber nicht möglich ohne den vielen Helferinnen und Helfern der beiden deutschsprachigen Gemeinden. Ihnen allen ein herzliches „Vergelt’s Gott“!

Dachrinnen erfüllen wieder ihren Zweck

Dachrinnen

Jedes Jahr im Herbst ist es notwendig, die Dachrinnen unserer Kirche vom Laub zu säubern, damit sie wieder ihren Zweck erfüllen können und das Regenwasser von unserer Kirche ableiten. Nur dann bleibt die alte Gebäudestruktur von übermäßiger Feuchtigkeit geschützt. Es ist schon erstaunlich, wie viel Laub sich über das Jahr und vor allem in den Herbstwochen ansammelt. Das Foto zeigt, dass die Säuberung der Dachrinnen jedes Jahr dringend nötig ist. Aufgrund der Höhe kann sie nur durch Spezialisten durchgeführt werden. Dies ist nun wieder am 20. November geschehen. Die Pflege unserer schönen Kirche ist unserer Pfarrei ein großes Anliegen. Sie kostet aber auch Geld. Insofern sind wir für jede Unterstützung dankbar. In diesem Jahr wurde übrigens auch schon unsere Orgel einer größeren Reparatur unterzogen. Noch im Dezember wird das „stille Örtchen“ saniert. Weitere Maßnahmen stehen im nächsten Jahr an. In Tschechien gibt es keine Kirchensteuer, dementsprechend hat die Erzdiözese selbst wenig Geld zum Weitergeben. Wir brauchen  wirklich Ihre finanzielle Hilfe! Kontonummer: 4248132339/0800 – IBAN: CZ30 0800 0000 0042 4813 2339 – BIC: GIBACZPX 

Kalender

  • So
    23
    Jun
    2019

    Heilige Messe am 12. Sonntag im Jahreskreis mit Feier einer hl. Taufe

    11:00Sankt Johannes Nepomuk am Felsen

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