Berühmter Chor beim Gottesdienst

erster-advent_2016Am ersten Adventsonntag hatten wir bei unserem Gemeindegottesdienst einen – man kann schon sagen – weltberühmten Chor: die Regensburger Domspatzen. Da auf diesen Gottesdienst im Vorfeld in verschiedenen Medien aufmerksam gemacht worden war, erlebten wir unsere Kirche brechend voll, bis hinauf zu einer der Seitenemporen neben dem Presbyterium. Die Domspatzen selbst hatten vor dem Hochaltar Aufstellung genommen. Ihre hohe gesangliche Kunst wurde durch die hervorragende Akustik unserer Kirche noch vervollständigt. So war es wirklich ein sehr stimmungsvoller und adventlicher Gottesdienst, an dem nebenbei auch noch eine große Ministrantengruppe aus der Pfarrei St. Wolfgang in Regenburg mit dem dortigen Kaplan teilnahm. Wieder einmal waren wir ein Treffpunkt weit über Prag hinaus.

Alle Jahre wieder: Adventsmarkt

adventsmarkt_2016Er ist bereits zur Tradition geworden: der Internationale karitative Adventsmarkt am ersten Adventswochenende im Malteserpalais auf der Kleinseite. Unsere Gemeinde hat diese Tradition seit Anfang an auf unterschiedliche Weise mitgestaltet – dieses Jahr mit einem „süßen Stand“, der bei den Besuchern und Besucherinnen – nicht zuletzt bei den Kleinen – guten Anklang fand. Wir boten köstliche, großartig duftende Waffeln an, außerdem hatten wir noch wunderschöne Weihnachtskarten im Verkauf. Allerdings ging es beim Adventsmarkt nicht in erster Linie um Kommerz, es ging um die Möglichkeit zur Begegnung und zum Gespräch, natürlich auch um die Einstimmung auf den Advent. Unser Stand war ein beliebter Treffpunkt für „meet and greet“. Herzlich danken wir dem Organisationsteam der Stiftung „Act for others“, die den Markt veranstalteten und durchführten. Wir danken auch dafür, dass die Standgebühr für unsere Gemeinde besonders gering gehalten wurde. Und natürlich: Danke an alle Gemeindemitglieder, die unseren Stand vorbereiteten und betreuten. Drei davon sehen wir auf dem Foto.

Generalkapitel der Redemptoristen

07P. Martin Leitgöb hat am 2. November den Erzbischof von Manila, Kardinal Luis Antonio Tagle, getroffen (Bild). Dieser kam für geistliche Vorträge zum Generalkapitel der Redemptoristen, an dem P. Martin vom 31.10. bis zum 25.11.2016 teilnahm. Die Versammlung fand in Pattaya, Thailand, statt. Insgesamt 101 Kapitelsmitglieder aus aller Welt berieten über die Leitlinien für den Weg der Ordensgemeinschaft in den nächsten Jahren. Außerdem wurde die Ordensleitung mit dem Generaloberen an der Spitze neu gewählt. Als Thema für die nächsten sechs Jahre wurde vom Generalkapitel ausgegegeben: „Zeugen des Erlösers: Solidarität für die Mission an einer verwundeten Welt“.

Die heiligen Patrone Böhmens

nepomucenum_heilige-boehmensDer 28. Oktober wird in der Republik Tschechien als der wichtigste staatliche Feiertag begangen. An diesem Tag wird der Gründung der Republik im Jahre 1918 gedacht. Ein solcher Tag ist zugleich auch eine Gelegenheit, dankbar für dieses Land zu sein und für es zu beten. Die Republik Tschechien liegt im Herzen Europas, sie ist ein Land mit einer jahrhundertelangen Geschichte, mit einer beträchtlichen Kultur und mit wunderschönen Landschaften. Wie kaum ein anderes Land hat Tschechien eine ziemlich große Anzahl von himmlischen Fürsprechern: die heilige Ludmilla, der heilige Wenzel, der heilige Johannes Nepomuk, und, und, und … der „böhmische Himmel“ hat viele Wohnungen! Mögen diese Patrone ihrem Land auch in schwieriger werdenden Zeiten beistehen und seine Bewohnerinnen und Bewohner zusammenführen, auf dass „die Wahrheit und die Liebe siegen“ (Václav Havel). Das Bild für diesen Beitrag zeigt die Altarwand der Kirche des Collegium Nepomucenum. Dieses ist das tschechische Priesterkolleg in Rom. Auf der Altarwand sind die böhmischen Patrone um das Kreuz herum zu sehen, gleich rechts neben dem Kreuz der heilige Johannes Nepomuk. Das Bild wurde von P. Martin Leitgöb anlässlich einer deutsch-tschechischen Delegationsreise in die Ewige Stadt aufgenommen. 

Radio Prag berichtet

2016_schneibergovaUnter den vielen Medienmeldungen über unsere Pfarrerhebung befindet sich auch ein Interview von Martina Schneibergová mit P. Martin Leitgöb auf Radio Prag. Im Intro zu der Interviewsendung heißt es: „Die bisherige deutschsprachige katholische Gemeinde in Prag hat eine Aufwertung erfahren. Das Prager Erzbistum hat sie zum 1. Oktober zur Pfarrei erhoben. Ihr Seelsorger Martin Leitgöb wurde zum Pfarradministrator ernannt. Damit gibt es nach vielen Jahrzehnten in der tschechischen Hauptstadt wieder eine deutschsprachige Pfarrei.“ Der letzte Satz ist besonders wichtig, denn es ist tatsächlich bemerkenswert, dass mit unserer Pfarrei an die jahrhundertelange deutschsprachige Kulturtradition der tschechischen Hauptstadt angeknüpft wird. Von daher sind wir auch ein kirchlicher Brückenkopf für die Beziehungen zwischen Tschechien und den deutschsprachigen Ländern.

70 Jahre Versöhnung

70_jahre_logoAm 22. Oktober feierte die Ackermann-Gemeinde in Nürnberg mit einem Festgottesdienst und einem Festakt ihr 70-Jahr-Jubiläum. Angereist war zu diesem Fest neben P. Martin Leitgöb auch der tschechische Kulturminister Daniel Herman, der Erfurter Weihbischof Reinhard Hauke und der Pilsener Bischof Tomáš Holub. Die Ackermann-Gemeinde wurde 1946 von katholischen Heimatvertriebenen gegründet und bemüht sich seit dieser Zeit um Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen, und dieses Bemühen hat in den vergangenen Jahrzehnten viele Früchte gebracht. Unsere Deutschsprachige Katholische Pfarrei ist mit der Ackermann-Gemeinde immer schon sehr verbunden. Diese Verbundenheit hing auch immer an konkreten Personen. Zu nennen ist v.a. Msgr. Anton Otte, jahrelanger Seelsorger bei uns und durch viele Jahre zugleich Beirat der Ackermann-Gemeinde. Zu nennen ist auch Martin Kastler, Mitglied unserer Pfarrei und heutiger Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde. Und schließlich: P. Martin Leitgöb ist Geistlicher Beirat der tschechischen Schwesternorganisation der Ackermann-Gemeinde.

Was für ein Besuch!

ministranten-speyerEin Pfarrer aus der Diözese Speyer macht sich mit knapp 30 Ministranten seiner Gemeinden und einigen Eltern in den Herbstferien auf den Weg nach Prag. Es ist eine Gruppe junger, aufgeweckter Leute. Sie wollen die Goldene Stadt in vier Tagen gut kennenlernen. Ehe sie sich ins Touristengetümmel stürzen, kommen sie jeden Morgen in unsere Kirche Sankt Johannes Nepomuk am Felsen, um die heilige Messe zu feiern. Wir haben ja alles, was man für eine Messe und insbesondere für eine deutschsprachige Messe braucht. Der Pfarrer muss sich für die Jungs und Mädchen nicht genieren. Sie singen und beten ordentlich mit, sie üben an den vier Tagen abwechselnd die liturgischen Dienste aus: Messbuch-halten, Lesung, Psalm, Gabenbereitung, Klingeln. Sie sind auch interessiert für unsere Deutschsprachige Pfarrei und unsere Kirche und lassen sich manches Detail zeigen. Einige Mitglieder unserer Pfarrei schließen sich den täglichen Gottesdiensten an. Wie den Ministranten aus der Diözese Speyer tut auch ihnen das Beten und Feiern gut, bevor sie sich den Mühen des Alltags widmen. So geschehen vom 17. bis zum 20. Oktober. Liebe Ministranten, Ihr ward ein ganz toller Besuch! Wir durften durch Euch wieder einmal erleben, dass die Jugend nicht bloß die Zukunft der Kirche ist, sondern ganz stark deren Gegenwart!

Pfarrei: Großes Medienecho

LogoUnsre Pfarrerhebung fand in den letzten Wochen ein großes Echo in deutschen, österreichischen und tschechischen Medien. Darüber freuen wir uns sehr. Im Folgenden ein kleiner Überblick (jeweils verlinkt, also bitte anklicken). www.katholisch.de: Prag erhält deutschsprachige Pfarrei. www.kathpress.at: Deutschsprachige Gemeinde zur Pfarre erhoben. www.prag-aktuell.cz: Deutschsprachige Katholische Gemeinde Prag seit 1. Oktober Pfarrei. www.kath.net: Deutschsprachige Gemeinde zur Pfarre erhoben. www.noen.at (Regionalzeitung der niederösterreichischen Heimat P. Martin Leitgöbs): Pater Martin nun Pfarrer in Prag. www.kirchebunt.at (Kirchenzeitung der Diözese St. Pölten): Deutschsprachige Seelsorge in Prag. www.apha.cz (Internetportal der Erzdiözese Prag): Německy mluvící komunita se stala farností. Hinzuzufügen bleibt noch, dass wir selbst seit der Pfarrerhebung verstärkt auf Facebook und Twitter aktiv sind.

 

Fest soll der Taufbund stehen

taufbecken_2016In der Oktobermitte hatten wir in unserer Pfarrkirche wieder zwei Taufen, eine davon beim Sonntagsgottesdienst am 16. Oktober. Das Taufbecken, das bei uns von den Kirchenbesuchern auch als Weihwasserbecken benützt wird, war dazu festlich geschmückt – als Zeichen, dass die Taufe wirklich die Grundlage für unser christliches Leben, für das Gnadenleben bildet. Von da an ist die Verbindung mit Gott unauslöschlich. Die Taufe ist wirklich ein Bund zwischen Gott und einem Menschen – ganz persönlich, ganz tief, ganz heilvoll. Gott zieht sich von diesem Bund nicht zurück, so dürfen wir im Glauben wissen. Ziehen also auch wir uns nicht zurück. Ein altes Lied sagt: „Fest soll mein Taufbund immer stehen!“ Im Sonntagsevangelium vom 16. Oktober lautete die abschließende Frage Jesu: „Wird der Herr noch Glauben finden, wenn er wiederkommt auf die Erde?“ Diese Frage richtet sich an einen jeden und eine jede ganz persönlich: Wird der Herr bei mir Glauben finden, wenn er an die Türe meines Herzens klopft? Aber was ist Glaube? Im wesentlichen: Vertrauen, persönliche Beziehung zu Gott.

Schreiben von Erzbischof Koch

Erzbischof Dr. Heiner Koch

Erzbischof Dr. Heiner Koch

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch war bis zum September dieses Jahres auch Bischof für die deutschsprachigen Auslandsgemeinden und wurde von Weihbischof Matthias König aus Paderborn abgelöst (siehe unten). Koch verabschiedete sich nun mit einem Schreiben von allen hauptamtlichen Mitarbeitern der deutschsprachigen Auslandsseelsorge, aber auch von den Gemeinden selbst. Darin formuliert er auch mehrere Wünsche. Der wichtigste Wunsch ist der folgende: „Bleiben Sie eine offene Gemeinde für alle Suchenden und für alle, die unseren Glauben nicht teilen! Ihre Zahl wird in Zukunft deutlich weiter steigen. Auch und gerade unsere Auslandsgemeinden sind missionarische Gemeinden. Wir sind gesandt und nicht vor allem dazu bestimmt, für uns eine schöne behagliche Gemeinschaft zu bilden, in der wir uns wohlfühlen. Wir haben einen Sendungsauftrag, der uns auch in unserem persönlichen Zeugnis herausfordert. Ich bitte Sie, gehen Sie immer wieder auf die Menschen in Ihren Gemeindeorten zu, die noch nicht bei uns sind. Sie sind uns von Gott anvertraut.“ Das ganze Schreiben von Erzbischof Koch ist hier herunterzuladen.

Kalender

  • So
    04
    Dez
    2016

    Sonntagsgottesdienst zum Zweiten Advent mit Kardinal Duka

    11:00Sankt Johannes Nepomuk am Felsen

Der virtuelle Klingelbeutel