Offene Türe an der Deutschen Botschaft

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Dieses Jahr findet wieder ein Tag der Offenen Türe an der Deutschen Botschaft (Palais Lobkowicz) statt und zwar am 21. Juni. Ab 14.00 Uhr besteht die Möglichkeit, die Innenräume des Palais und den Garten zu besuchen. Es erwartet die BesucherInnen ein abwechslungsreiches Programm. Alle möglichen deutschsprachigen Institutionen stellen sich vor, wir als Deutschsprachige Katholische Pfarrei in Prag sind auch dabei! Herzliche Einladung!

Ankündigung der Pfarrgemeinderatswahl

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Seit 1.10.2016 hat unsere Gemeinde den Status einer Pfarrei. Vielen von uns ist die Feier der Pfarreierhebung mit Kardinal Duka am 4.12.2016 noch gut in Erinnerung. Zu einer lebendigen Pfarrei gehört auch ein Pfarrgemeinderat. Dessen Wahl wird am 27.5., 3.6. und 10.6. jeweils nach den Sonntagsgottesdiensten stattfinden. In einer ersten Phase vom 1.4. bis zum 22.4. ist es für alle Mitglieder der Pfarrei möglich, Kandidaten für die Wahl zu nominieren. Dazu ist eine Box in unserer Kirche aufgestellt. In diese können Zettel mit entsprechenden Namen geworfen werden. Die nominierten Personen werden anschließend gefragt, ob sie tatsächlich zur Wahl bereit sind. Die Namen all jener, welche bereit sind, stehen dann auf dem Wahlzettel. Grundsätzlich ist zu sagen: Der Pfarrgemeinderat spielt im Leben und der Sendung der Pfarrei eine besondere Rolle. Letztlich muss die Frage sein: Wen beruft Christus in diese Aufgabe hinein. Der Heilige Geist wird uns helfen, dies zu erkennen. Beten wir also in den nächsten Wochen in besonderer Weise um eine gute Pfarrgemeinderatswahl. Genauere Informationen zur Wahl finden sich in einem eigenen Brief – bitte anklicken!

Frohe, gesegnete Ostern!

Ostern_2018

Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern unserer Homepage sowie all unseren Mitgliedern und Freunden ein frohes und gesegnetes Osterfest. Lasst uns gemeinsam die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus feiern!

Mit dem Gruß des auferstandenen Herrn, „Der Friede sei mit Euch!“

Ihre Deutschsprachige Katholische Pfarrei in Prag.

Zum Tod von Kardinal Lehmann

Kardinal Lehmann

Viele Menschen in Deutschland, weit darüber hinaus und über die Grenzen der Katholischen Kirche hinweg trauern seit dem 4. Fastensonntag, also dem 11. März, um den emeritierten Bischof von Mainz und ehemaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann. Auch in unserer Deutschsprachigen Katholischen Pfarrei Prag gedenken wir seiner mit Respekt und Dankbarkeit. Der verstorbene Kardinal war ein Brückenbauer zwischen den unterschiedlichen Richtungen in der Kirche, zwischen den Konfessionen und Religionen, zwischen den Nationen und Völkern, zwischen gesellschaftlichen Gruppierungen, aber auch zwischen konkreten Menschen aller Art. Für die Aufgabe des Brückenbauers hatte er von Gott wichtige Eigenschaften mit auf den Weg bekommen: eine geistige Weite, wie man sie heutzutage selten findet, die Kraft, schwierige Probleme anzupacken, eine glaubensfrohe Hoffnung, die ihn nicht in Mutlosigkeit versinken ließ, eine große Menschlichkeit, eine gewinnende Art und nicht zuletzt ein gerüttelt Maß an Humor. Kardinal Lehmann prägte die Kirche in Deutschland in den letzten halben Jahrhundert wie kaum ein anderer, und er verlieh ihr seine Stimme in der Gesellschaft. Er war ein überzeugter und überzeugender Bischof – ein Brückenbauer eben. Möge er nun Anteil haben an der Freude seines Herrn. (Bild: Bistum Mainz)

Der Weg Europas ist der Mensch

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Beim tschechisch-deutschen Gottesdienst anlässlich der Jahrestagung von Sdružení Ackermann-Gemeinde am 10.02.2018 erinnerte P. Martin Leitgöb an eine bekannte Aussage von Papst Johannes Paul II.: „Der Weg der Kirche ist der Mensch“ und übertrug dies: „Der Weg Europas ist der Mensch“. Hier die ganze Predigt zum Nachlesen. Der Gottesdienst führte viele Teilnehmer der Tagung in unsere Kirche, unter ihnen auch den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Christoph Israng. Um den Altar herum standen sieben Priester und ein Diakon als Konzelebranten. Die Tagung selbst stand unter dem Thema: „Politische (Un-)Ruhe in Europa“. Hauptreferent war der ehemalige Präsident des Deutschen Bundestages, Professor Norbert Lammert. In seinem Europa-Plädoyer sagte er unter anderem: „Die Europäische Union ist eine intelligente Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“. Besonders angesichts einer immer stärker globalisierten und digitalisierten Welt und angesichts des Wachstums der Weltbevölkerung sei es den einzelnen europäischen Nationalstaaten weitgehend nur mehr gemeinsam möglich gestalterisch auf die Vorgänge Einfluss zu nehmen. Dies bedinge dann aber auch ein Abgehen vom klassischen Konzept nationalstaatlicher Souveränität. Es gehe heute mehr, so Lammert, um das Teilen von Souveränität. Wichtige Impulse in einer Zeit, da ein populistischer Nationalismus in Europa sein neues Unwesen treibt.
(Foto: Ackermann-Gemeinde)

Unter einem guten Stern …

Dreikönigsaktion 2018

… stand auch die diesjährige Stersingeraktion unserer Pfarrei. Acht Königliche Hoheiten waren wieder unterwegs – und zwar an insgesamt vier Tagen. Ein Nachmittag war zunächst dem Besuch der Österreichischen und der Deutschen Botschaft gewidmet. An einem anderen Nachmittag ging es zur Hanns-Seidel-Stiftung und auf die Bayerische Repräsentanz. Am Samstag, dem 13. Januar, waren die Sternsinger schließlich „on tour“, das heißt: den ganzen Tag lang besuchten sie Haushalte unserer Pfarrei (Bild). In jeder anderen Pfarrei wäre das ganz einfach – dort zieht man einfach zu Fuß von Haus zu Haus. Bei uns ist es schon etwas schwieriger, da unsere Pfarreimitglieder ja über ganz Prag verteilt wohnen. Es fordert wirklich mühe, macht aber auch viel Freude. So konnten die Sternsinger dann schließlich auch noch den Sonntagsgottesdienst am 14. Januar besuchen und nochmals vielen Menschen ihren besonderen Segen zusprechen. Was sie an Spenden eingenommen haben, kommt dieses Jahr der tschechischen Dreikönigsaktion zugute. Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender! Vielen Dank an alle Gastgeberinnen und Gastgeber! Vielen Dank an alle Eltern der Sternsinger! Vielen Dank schließlich und vor allem den Königlichen Hoheiten selbst! Ihr ward großartig!

Sternsinger der KidsCompany

Sternsingerkids 2018

Seit einigen Jahren wird die Dreikönigsaktion unserer Pfarrei durch kleine Sternsinger des Kindergartens KidsCompany ergänzt und unterstützt. Diesmal waren wir einen Vormittag lang unterwegs und haben insgesamt fünf Institutionen bzw. Firmen besucht, u.a. die Deutsch-tschechische Industrie- und Handelskammer. Es ist wie bei den „großen“ Sternsingern: Überall, wo die kleinen Könige hinkamen, lösten sie Freude aus. Überall war man auch dankbar für die guten Wünsche und den Segen zum Neuen Jahr. Und überall spendete man für den guten Zweck, nämlich die tschechische Dreikönigsaktion. So sind wir allen dankbar, die wir mit den Sternsinger-Kids besuchen durften. Und wir sind der KidsCompany und ihrer Leiterin Marketa Frank dankbar für die erneute Mitwirkung. Mögen die Kinder, welche den Segen zu den Institutionen und Firmen gebracht haben, selbst gesegnet sein.

„Christus segne dieses Haus“

Sternsingersegen

„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind“, heißt es in einem Lied. Wenn wir Jesus Christus bei uns wissen, dann lässt es sich leichter durch das Neue Jahr kommen. In einer weiteren Strophe des Liedes heißt es: „Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus, geht auf allen Wegen mit uns ein uns aus“. Jahr für Jahr bringen die Sternsinger als Nachfolger der Heiligen Drei Könige den Segen des Christuskindes in die Häuser. Sie tun dies mit ihrer kindlichen Herzlichkeit, mit ihren Gesängen und Sprüchen und indem sie an die Türen der Häuser die Buchstaben C+M+B samt der Jahreszahl schreiben. Die drei Buchstaben werden gelegentlich als die Namen der Heiligen Drei Könige gedeutet: Caspar, Melchior und Balthasar – doch die Bibel nennt keine Namen, geschweige denn, dass sie auch nicht von Königen spricht, sondern von Weisen aus dem Morgenland. Die drei Buchstaben, welche die Sternsinger an den Türen hinterlassen, stehen dagegen für einen lateinischen Satz: „Christus mansionem benedicat“. Das heißt übersetzt: „Christus segne dieses Haus“. (Bild: Der Segen wird an weißen Türen nicht angeschrieben, denn die weiße Kreide würde man nicht sehen. Es gibt schöne Segensaufkleber. P. Martin hilft einem unserer Sternsinger einen solchen Aufkleber anzubringen.)

Weihnachten leuchtet weiter

Weihnachten 2017

Für viele Menschen weltweit ist Weihnachten mit dem Heiligen Abend vorbei. Dabei hatte es an diesem Abend gerade erst begonnen. Wir Christen feiern Weihnachten mehr als eine Woche in das Neue Jahr hinein, bis zum Fest der Taufe des Herrn – das ist dieses Mal der 7. Januar.  Aber der Glanz von Weihnachten leuchtet selbst dann noch weiter. Nach altem Brauch ist das Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar der endgültige Abschluss von Weihnachten. Solange kann man zuhause auch durchaus noch die Krippe stehen lassen. So lange wird die Krippe samt den Weihnachtsbäumen auch in unserer Kirche stehen. Wir werden erinnert: Gott ist als Licht in den Leben gekommen durch das Kind im Stall von Bethlehem. Dieses Wissen möge uns im Jahr 2018 stärken und leiten! Allen Besucherinnen und Besuchern dieser Homepage ein gesegnetes Neues Jahr!

Zeit für heilsame Gegenakzente

Advent_2

Die Sehnsucht nach einer ruhigen und besinnlichen Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest tragen wir alle in uns.
Dieses Jahr ist der Advent sehr kurz. Die Gefahr besteht, dass die Hektik und der Stress damit noch wachsen. Wir wissen, dass uns das nicht guttut. Doch was tun? Welche heilsamen Gegenakzente setzen? Vielleicht sich einmal Zeit nehmen und darüber nachdenken, was denn der Advent eigentlich bedeutet – was er mir bedeutet. Vielleicht sich in die Dankbarkeit einüben – dankbar sein für die kleinen Zeichen, durch welche mir Gott vermittelt, dass er mich liebt. Vielleicht zu sich selber sagen: „Nimm dich nicht so wichtig!“ Oder: „Du brauchst nicht perfekt sein!“ Vielleicht einem Menschen in meiner Nähe Aufmerksamkeit schenken. Vielleicht am Morgen einfach aus dem Fenster schauen und den neuen Tag begrüßen. Und natürlich: das religiöse Leben pflegen. Am Sonntag in die Kirche gehen. Einen Satz aus der Bibel in den Tag mitnehmen. Ab und zu sich mitten im Alltag durch ein kurzes Gebet mit Gott ins Einvernehmen setzen. Von Johann Sebastian Bach stammt die Kantate: „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“. Mehr ist über den Advent und die anschließende Weihnachtszeit eigentlich gar nicht zu sagen.

Kalender

  • Mi
    25
    Apr
    2018

    Krabbelgruppe

    09:45Gemeinderaum (Vyšehradská 41)
  • Mi
    25
    Apr
    2018

    Ökumenischer Gesprächskreis

    18:00Evangelischer Gemeinderaum (Na Doubkové 8)
  • So
    29
    Apr
    2018

    Sonntagsgottesdienst

    11:00Sankt Johannes Nepomuk am Felsen
  • Di
    01
    Mai
    2018

    Feiertagsgottesdienst

    11:00Sankt Johannes Nepomuk am Felsen
  • Mi
    02
    Mai
    2018

    Krabbelgruppe

    09:45Gemeinderaum (Vyšehradská 41)
  • So
    06
    Mai
    2018

    Sonntagsgottesdienst

    11:00Sankt Johannes Nepomuk am Felsen
  • Do
    10
    Mai
    2018

    Abendgottesdienst am Hochfest Christi Himmelfahrt

    18:30Sankt Johannes Nepomuk am Felsen

Unsere Aussendungen

Ökumenische Monatsübersicht

 

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