Home » Uncategorized
Category Archives: Uncategorized
Johannes Nepomuk ist heimgekehrt
Mit großer Freude ist die barocke Holzstatue des heiligen Johannes Nepomuk von Jan Brokoff (1682) nach Restaurierung und Ausstellungszeit wieder in unsere Kirche St. Johannes Nepomuk am Felsen zurückgekehrt. Über viele Generationen hinweg hat sie unseren Hochaltar geprägt und ist ein sichtbares Zeichen unseres Glaubens und unserer Geschichte.
Nun hat der Heilige seinen Platz wieder eingenommen: als geistlicher Mittelpunkt und als wertvolles Zeugnis barocker Kunst.
Ganz zu sehen sein wird die Statue allerdings erst zu Ostern. Derzeit prägt noch die Fasteninstallation von Frau Pauli den Altarraum und lädt in diesen Wochen zur stillen Betrachtung und Besinnung ein.



Mehr Fotos gibt es in unserer Bildergalerie hier.
Kehrt um! Aschermittwoch und Fastenzeit
Mit dem Aschermittwoch beginnt die vierzigtägige Fastenzeit. Sie soll eine Zeit der Besinnung, der Umkehr und der neuen Ausrichtung auf Gott sein. Das Aschenkreuz, das uns auf die Stirn gezeichnet wird, erinnert an unsere Vergänglichkeit, aber zugleich an Gottes barmherzige Nähe.
„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ Dieser Ruf ist keine Drohung, sondern eine Einladung. Eine Einladung, innezuhalten, Ballast loszulassen und neu zu entdecken, was wirklich trägt.
Die Fastenzeit will uns helfen, bewusster zu leben: achtsamer mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und mit Gott. Vielleicht ist es der richtige Moment, einen neuen Anfang zu wagen: im Gebet, im Verzicht, in einer guten Tat.
Wir laden herzlich ein zu unseren Gottesdiensten und den Angeboten in der kommenden Fastenzeit. Möge dieser Weg uns erneuern und stärken.

Geleitwort zum Februar
Die Epiphanias-Zeit klingt nach, aber das Licht dieses Festes – der Offenbarung Gottes – erlischt nicht. Dieses Licht trägt unsere Schritte bis in die Fastenzeit hinein. Durch dieses Licht sind wir eingeladen, uns auf den Weg zu machen. Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und führt uns 40 Tage lang durch eine bewusste Zeit der Besinnung. Dieser 40 Tage umfassende Zeitraum ist wie eine Einladung, tiefer zu gehen, Ballast loszulassen und Raum für Neues zu schaffen. Wohl auch Zeit für eine Begegnung, ein Gespräch, Schweigen. Es ist die Zeit der Klärung. Die Fastenzeit ist nicht das Ziel, sondern der Weg, auf dem wir mehr Bewusstsein für das entwickeln, was uns trägt. Dabei sollte jeder bedenken: ich bin auf dem Weg nicht allein. Kein Mensch lebt für sich allein. Wir leben mit der Hilfe durch andere, wir brauchen ein Gegenüber. Darin sind wir uns gleich. Wir sind miteinander verbunden. Vielleicht ist es hilfreich, die eigene Verbundenheit mit anderen Menschen in einer Skizze darzustellen:
Mit wem stehe ich in Verbindung?
Wer hilft mir, mein Leben zu leben?
Wem bin ich eine Hilfe?
Wo spüre ich Verbundenheit, Resonanz?
Sternsinger on Tour
Auch in diesem Jahr waren unsere Sternsinger wieder in den Familien der Pfarrei und auf den deutschsprachigen Botschaften, sowie der Bayerischen Repräsentanz unterwegs. Vielen herzlichen Dank allen, die uns aufgenommen haben! Der wichtigste Besuch galt selbstverständlich dem neugeborenen Jesuskind in der Sonntagsmesse. Danke an alle Kinder, Fahrer, Organisatoren und allen, die großzügig gespendet haben. Durch Ihre Hilfe konnten wir über 58.000 CZK für Notleidende und Arme spenden.






Mehr Fotos gibt es in unserer Bildergalerie.
Geleitwort für den Januar
Liebe Gemeindeglieder und Gäste, liebe Schwestern und Brüder,
der Januar öffnet das neue Jahr. Er liegt noch im Licht von Weihnachten und zugleich schon im Alltag, der uns wieder einholt. Dazwischen beginnt unser Weg: mit Hoffnungen, mit Fragen, mit Erwartungen und vielleicht auch mit Unsicherheiten. Doch eines dürfen wir mitnehmen aus den Weihnachten: Gott ist gekommen, und er bleibt bei uns.
Das neue Jahr steht unter einem Zeichen, das uns seit Weihnachten begleitet: dem Licht. Die Weihnachtsgeschichte endet nicht an der Krippe, sondern führt uns hinaus in die Welt. Die Weisen aus dem Morgenland folgen einem Stern. Er gibt Orientierung, er zeigt Richtung, er bleibt sichtbar, auch wenn der Weg lang ist. So wird der Stern zum Bild für Gottes Begleitung in unserem Leben.
In diesen Tagen ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus. Sie bringen den Segen für das neue Jahr und erinnern uns daran, dass Gottes Nähe nicht abstrakt bleibt. Sie kommen zu uns an die Türen. Der Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ spricht davon, dass Gott mitten im Alltag wohnen will. Nicht nur an Festtagen, sondern an jedem neuen Morgen.
Der Januar ist ein Monat des Neubeginns. Wir blicken nach vorne, fassen Vorsätze, wünschen uns Frieden, Gesundheit und Zuversicht. Gleichzeitig wissen wir: Nicht alles liegt in unserer Hand. Umso wichtiger ist die Hoffnung, die uns trägt. Diese Hoffnung gründet nicht auf Perfektion, sondern auf Vertrauen.
Gott geht mit. Er kennt unsere Wege, auch die ungewissen. So lädt uns dieser Monat ein, das neue Jahr bewusst unter Gottes Segen zu stellen. Vielleicht mit einem stillen Gebet. Vielleicht mit dem Mut, neu anzufangen. Vielleicht mit der Bereitschaft, selbst ein kleines Licht zu sein für andere, für unsere Gemeinschaft, für diese Welt. Hoffnung wächst dort, wo Menschen einander sehen, hören und stärken.
Unsere Gemeinden bleiben auch im neuen Jahr Orte des Glaubens, der Begegnung und der Hoffnung. Gemeinsam wollen wir unterwegs sein, getragen von Gottes Zusage, dass er uns nicht verlässt.
Ein gesegnetes, hoffnungsvolles neues Jahr!
Chor und Nikolaus
Der Nikolaus war bei uns im Gottesdienst – mit einem Geschenk für alle Kinder. „Teufel dürfen nicht in die Kirche“, sagte er mit Blick auf die tschechische Tradition, dass der Nikolaus in Begleitung von Engel und Teufel auftritt. „Und Engel seid ja sicherlich Ihr alle“, rief er mit Blick in die Runde der Kinder.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Chor der studentischen Gemeinde Wiens gestaltet, der in Prag zu Gast war. Herzlichen Dank dafür!


Musica Loci bei uns zu Gast am Samstag, 6.12.
Am Samstag, 6.12.2025 um 14 Uhr findet in unserer Kirche St. Johannes Nepomuk ein Adventskonzert statt. Veranstalter ist Musica Loci, die Musik mit der Atmosphäre besonderer Kirche verbinden. Sie organisieren Konzerte klassischer Musik in Kombination mit Führungen und Vorträgen (www.musicaloci.cz/).
Herzliche Einladung dazu!

Der Advent ist da!
Mit unserem traditionellen Adventsmarkt haben wir die Vorweihnachtszeit eingeläutet: Stimmungsvoll war es, mit vielen begeisterten Besuchern und sehr netten Gesprächen. Vor der Kirche gab es Glühwein, Waffeln, Bratwürstchen und für die Kinder ein offenes Feuer, um Marshmallows zu braten. Und in der Kirche ein tolles musikalisches Programm: Der deutschsprachige Kindergarten Kids Company trat auf, der internationale Frauenchor Viva Voce, das Blasorchester Basfifa, der Martins-Chor Prag sowie die Solisten Martin Vydra, Anna Poulová und Lukáš Dvořák.
Auch das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Mehr als 40.000 Kronen an Spenden kamen zusammen. Ein Dank allen Helfern, Mitwirkenden und der Familie Schweinhuber für Organisation und Tatkraft!
Am 1. Adventssonntag haben wir in der Kirche die Adventskränze gesegnet. Ein stimmungsvoller Auftakt in die Adventszeit!
Mehr Fotos unseres Adventsmarkts gibt es unter der neuen Rubrik Bildergalerien





