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Johannes Nepomuk auf Reisen

Die Statue, die seit zwei Jahrhunderten unseren Hochaltar schmückt, ist gerade auf der Prager Burg in einer großen Ausstellung prominent in Szene gesetzt. „Die Moldau, berühmt und schiffbar“ heißt diese Ausstellung (im tschechischen Original reimt sich der Titel: Vltava, slavná a splavná), und natürlich ist der Heilige Johannes Nepomuk und sein Tod in der Moldau ein zentraler Punkt. Bis unser Johannes Nepomuk im nächsten Jahr wieder auf seinen angestammten Platz zurückkehrt, können wir in der Kirche eine bemerkenswerte Installation der Künstlerin Sylva Pauli bewundern: Große Flügel aus Spiegeln schweben vor dem Hochaltar, die großformatige Bilder spiegeln. In ihnen werden auf abstrakte Art wesentliche Bestandteile von Johannes Nepomuks Denken und seines Vermächtnisses abgebildet. „Wenn Sie von der Installation von links nach rechts gehen, wird sich in den Spiegeln auch unsere Kirche spiegeln“, so erklärt es Sylva Pauli: „Das heißt, Sankt Johannes Nepomuk ist auch heute wie vor 632 Jahren unter uns.“