Home » Uncategorized

Category Archives: Uncategorized

Einladung zur Amtseinführung von Pater Jakob Seitz

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freundinnen und Freunde unserer Pfarrei,
unserer Pfarrei steht dieses Wochenende ein freudiges Ereignis bevor, das wir gern mit Ihnen allen gemeinsam begehen möchten: Wir führen unseren neuen Pfarrer P. Jakob Seitz in
sein Amt ein. Herzliche Einladung zum Festgottesdienst am Sonntag, 6. September 2026 um 11 Uhr mit anschließendem Kirchencafé im Garten unserer Kirche St. Johannes Nepomuk am Felsen. Wir freuen uns auf eine besondere Feier!

Geleitwort zum September

Liebe Gemeindeglieder, Neuzugezogene und Gäste, liebe Schwestern und Brüder,

Der Rhythmus der Ferien klingt noch in uns nach, und für Viele von uns heißt das wieder in den Alltag zurück zu kommen. Manche Kinder machen sich auf den Weg in die Schule. Für einige Kinder ist es der erste Schultag überhaupt und für uns alle fängt mit dem September etwas ganz Neues an.

Der Schulanfang ist immer auch ein kleiner Neuanfang, der neue Herausforderungen mit sich bringt. Vielleicht ist es gut, sich gerade an diesem Übergang von den Ferien zurück zum Alltag und zugleich wohl zu etwas Neuem daran zu erinnern, dass wir unseren Weg nicht allein gehen müssen. Wir sind ja mit Gott unterwegs.

Im Psalm 25, 4-5 lesen wir: Zeige mir, HERR, deine Wege, lehre mich deine Pfade!
 Führe mich in deiner Treue und lehre mich; denn du bist der Gott meines Heils. Auf dich hoffe ich den ganzen Tag.“

Gott kennt unseren Weg, unsere Freude und unsere Unsicherheit. Er ist da, wenn wir mutig vorangehen, und ebenso dann, wenn wir Angst haben oder nicht wissen, wie der nächste Schritt aussehen wird.

Gott verspricht uns nicht, dass jeder Tag einfach sein wird. Aber er verspricht seine Nähe. Wir dürfen darauf vertrauen, dass er jeden Tag mit uns unterwegs ist – durch die großen Veränderungen und durch die kleinen Herausforderungen des Alltags. Seine Wege sind unsere Wege. Einen guten Start in das neue Schuljahr – und Gottes Segen für alle neuen Wege!

Trauer um P. Richard Čemus

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von P. Prof. Dr. Richard Čemus, der in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2026 im Alter von 71 Jahren verstorben ist.

Pater Čemus war unserer Pfarrei über viele Jahre verbunden. Immer wieder feierte er bei uns die Heilige Messe mit und übernahm in früheren Jahren auch Vertretungsgottesdienste. So durften wir ihn als engagierten, gebildeten und geistlich tief verwurzelten Priester erleben.

Wir danken Gott für sein Wirken und für die Begegnungen, die uns mit Pater Čemus geschenkt waren. Möge er nun das Leben in Fülle finden, auf das er als Priester sein ganzes Leben vertraut hat.

Das Requiem findet am Montag, 31. August 2026 um 10:30 h in der St.-Ignatius-Kirche zu Prag statt, anschließend Beisetzung. In unserer Kirche werden wir am Sonntag, 30. August für ihn beten.

Geleitwort und Abschiedsworte zum Sommer

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, liebe Freunde und Förderer unserer

Gemeinden,

am 30 Juni 1984 wurde ich in der Kathedrale in Dresden zum Priester geweiht;

am folgenden Tag feierte ich die erste Heilige Messe in meiner

Heimatgemeinde „St. Elisabeth von Thüringen“. Mein Primizspruch als

Lebensmotto stammt aus Röm. 12, 12: „Seid fröhlich in der Hoffnung; geduldig

in der Bedrängnis; beharrlich im Gebet.“

„Die Hoffnung richtet unseren Blick nach vorne, die Geduld gibt uns Kraft für

den heutigen Tag, und das Gebet verbindet beides mit Gott. Wer so lebt, bleibt

auch in schwierigen Zeiten innerlich frei und verliert nicht den Mut.“

Am 21. Juni hatten wir eine für mich beeindruckende Verabschiedung mit

Gottesdienst und Empfang. Damit kann ich hochoffiziell in den Ruhestand

gehen. Inoffiziell werde ich jedoch bis Mitte August in Prag bleiben und dann

ins Betreute Wohnen nach Leipzig ziehen.

Mein besonderer Dank gilt unserer Gemeinde „St. Jan Nepomuk“. Ich habe

mich sehr wohl gefühlt. Ich hatte immer jemanden gefunden, wenn ich

schwierige Fragen bzw. schwere Situationen zu bewältigen hatte. In den Räten

der Pfarrei haben wir in der Regel sehr gut zusammengearbeitet. Danken will

ich auch unseren evangelischen Schwestern und Brüdern, den Botschaften und

den deutschsprachigen Institutionen sowie den politischen Stiftungen für die

guten Kontakte. Danke!!

Ich wünsche Euch allen einen erholsamen Urlaub mit vielen erholsamen

Erlebnisse. Wenn Ihr einmal nach Leipzig kommt, meldet Euch. Ich freue mich!

Ich erbitte für uns alle um Gottes Segen und um sein Geleit für unsere Zukunft.

Euer P. Lothar

Mit Fanfaren in den Ruhestand

„Warum sollte immer nur der Pfarrer eine Erinnerung mitnehmen“, fragte der stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Reinhard Kaiser rhetorisch nach dem Gottesdienst, mit dem Lothar Vierhock offiziell in den Ruhestand verabschiedet wurde. „Wir haben uns gedacht: Machen wir doch uns allen ein Geschenk, um uns an die gemeinsame Zeit zu erinnern.“ Das Ergebnis ein 180-Seiten-Buch, in dem das Leben Lothar Vierhocks kondensiert ist – in Form von Anekdoten, Geschichten und Erinnerungen seiner Weggefährten, Freunde und den Mitgliedern seiner früheren Pfarrgemeinden. Das Kompendium eines bemerkenswerten Priesterlebens.

Mit dem festlichen Gottesdienst in der prallvollen Kirche, feierlicher Musik mit Trompete und Orgel sowie einem Kirchencafé bei strahlendem Sonnenschein endet für Lothar Vierhock zumindest die aktive Zeit als Pfarrer, die 1984 mit der Priesterweihe in Dresden begann, und die ihn über Leipzig, Hongkong und Moskau nun zu uns geführt hatte.

Wir sind froh und dankbar für die drei Jahre mit Lothar Vierhock hier in Prag!

Wer Interesse an einer pdf-Fassung der Festschrift hat, kann sich unter der Pfarrei-Mailadresse kathprag@gmail.com melden.

Mehr Eindrücke gibt es wie immer in unserer Bildergalerie hier.

Trauer um Johanna Lobkowicz

Eine traurige Nachricht erreicht uns aus München: Johanna Prinzessin Lobkowicz, geb. Gräfin zu Castell-Castell, ist am 14. Juni in München nach langer Krankheit verstorben. Sie wurde 75 Jahre alt.

Johanna Lobkowicz war in unserer Gemeinde ein Mitglied der ersten Stunde und immer aktiv und engagiert beim Gemeindeleben dabei – sei es im Finanzrat, sei es überall dort, wo eine helfende Hand benötigt wurde. Unvergessen ist auch unsere Gemeindewallfahrt im Jahr 2024, als wir bei ihr und ihrer Familie auf Schloss Drahenice zu Gast waren.

Requiem und Beerdigung finden in Tschechien statt. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, möge sich bei Pfarrer Lothar Vierhock melden.

Wir gedenken ihrer in Dankbarkeit.

Nacht der Kirchen 2026 – ein voller Erfolg!

Die Nacht der Kirchen am 29. Mai war für unsere Gemeinde ein rundum gelungener Abend: Rund 1000 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg in unsere Kirche und erlebten ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Begegnung, Spiritualität und offenen Kirchenräumen.

Auch die Bewirtung wurde hervorragend angenommen: bei Essen und Getränken herrschte den ganzen Abend über reges Miteinander und gute Stimmung.

Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit großem Einsatz zum Gelingen beigetragen haben, ebenso allen Spenderinnen und Spendern von Speisen und Getränken. Ohne dieses gemeinsame Engagement wäre ein solcher Abend nicht möglich gewesen. Vielen Dank!

Mehr Eindrücke gibt es in unserer Bildergalerie hier.

Konzert in unserer Kirche – 18. Juni, 18:30 Uhr

Wir laden herzlich ein zu einem besonderen Konzert mit dem Edinburgh University Chamber Choir (EUCC) am 18. Juni um 18:30 Uhr in unserer Kirche.

Der renommierte Kammerchor der Universität Edinburgh bringt eindrucksvolle Chormusik aus unterschiedlichen Epochen und Traditionen nach Prag. Freuen Sie sich auf einen musikalischen Abend voller Klang, Atmosphäre und besonderer Stimmen.

Herzliche Einladung, wir freuen uns auf Ihren Besuch, der Eintritt ist frei!

Geleitwort zum Juni

„Er, Jesus Christus, ist unser Friede“ schreibt Apostel Paulus im Brief an die Epheser:

Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile und riss die trennende Wand der Feindschaft in seinem Fleisch nieder. (Eph 2,14)

Christus ist aber kein politischer Friedensstifter. Wenn wir die Glaubenszeugnisse der Evangelisten lesen, können wir den Eindruck gewinnen, dass es genau umgekehrt ist. Jesusverhält sich doch auch als einer, der zur Feindschaft fähig ist, er spaltet also. Er ist zugleich ein Friedenstifter einer anderen Art.

Der Friede, den Christus verkörpert, hat Konsequenzen für unseren Umgang mit anderen Menschen. Wenn wir uns beim Gottesdienstfeiern mit dem Friedensgrußbegrüßen, was tun wir da eigentlich? Auf wen oder was berufen wir uns?

Die Friedensbotschaft von Jesus Christus kann uns individuell und hier vor Ort dabei helfen, diese Frage zu beantworten. Jesus Christus hat, trotz der Gewalt, die ihm angetan wurde, ganz gewaltlos die Feindschaft durch sich selbstam Kreuz überwunden. Wenn wir uns gegenseitig den Friedensgruß wünschen heißt das so viel wie: „Du bist nicht allein in der von den vielen Spaltungen betroffenen Welt. Jesus begegnet Dirin der Lücke der Trennungen, die immer neu und jeden Tag drohen, dein Leben zunichte destruktiv zu machen. Jesus ist dein Friede in jeder Verletzung und jeder Trennung, vor jedem Abgrund, bei allem, was schmerzhaft ist.“

Friedensgruß

Da Christus die trennenden Mauern bereits niedergerissen hat, sind wir in Christus anderen Christen auf der ganzen Welt nicht länger fremd oder unbekannt.

Wir sind Pilger auf einer gemeinsamen Reise.

Wir sind Glieder des Haushaltes Gottes, der die ganze Erde umspannt.

Wir sind verbunden mit den Heiligen aller Zeiten,

wir sind gemeinsam unterwegs,

wir wachsen zusammen,

wir freuen uns gemeinsam, dass wir im Gnadenjahr des Herrn sind.

Lasst uns einander ein Zeichen des Friedens und der Liebe geben. Der Friede des Herrn sei mit euch.

Und auch mit dir. (Der trennende Zaun ist abgebrochen. Zur Verständigung zwischen Tschechen und Deutschen, s. 196. Verlag des Gustav-Adolf-Werks e.V. Diasporawerk der EKD. Leipzig 1998).

Jugend-Polizeichor Fulda zu Gast

Am vergangenen Sonntag durften wir den Jugendchor des Polizeichores Fulda in unserer Gemeinde willkommen heißen. Die 17 Jugendlichen gestalteten im Rahmen ihrer Chorreise nach Prag den Gottesdienst musikalisch mit und berührten die Gemeinde mit ihrem Gesang auf besondere Weise.

Mit großer Freude, spürbarer Gemeinschaft und eindrucksvollen Stimmen wurde die Messe zu einem bewegenden Erlebnis. Für diese musikalische Bereicherung und die gemeinsame Feier des Glaubens sind wir sehr dankbar.