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Geleitwort zum Februar

Die Epiphanias-Zeit klingt nach, aber das Licht dieses Festes – der Offenbarung Gottes – erlischt nicht. Dieses Licht trägt unsere Schritte bis in die Fastenzeit hinein. Durch dieses Licht sind wir eingeladen, uns auf den Weg zu machen. Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und führt uns 40 Tage lang durch eine bewusste Zeit der Besinnung. Dieser 40 Tage umfassende Zeitraum ist wie eine Einladung, tiefer zu gehen, Ballast loszulassen und Raum für Neues zu schaffen. Wohl auch Zeit für eine Begegnung, ein Gespräch, Schweigen. Es ist die Zeit der Klärung. Die Fastenzeit ist nicht das Ziel, sondern der Weg, auf dem wir mehr Bewusstsein für das entwickeln, was uns trägt. Dabei sollte jeder bedenken: ich bin auf dem Weg nicht allein. Kein Mensch lebt für sich allein. Wir leben mit der Hilfe durch andere, wir brauchen ein Gegenüber. Darin sind wir uns gleich. Wir sind miteinander verbunden. Vielleicht ist es hilfreich, die eigene Verbundenheit mit anderen Menschen in einer Skizze darzustellen:

Mit wem stehe ich in Verbindung?

Wer hilft mir, mein Leben zu leben?

Wem bin ich eine Hilfe?

Wo spüre ich Verbundenheit, Resonanz?